War der Himmel schon so groß und still und fahl
Jung und nackt und ungeheuer wundersam
Wie ihn Baal dann liebte, als Baal kam.
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Als im dunklen Erdenschoße faulte Baal
War der Himmel noch so groß und still und fahl
Jung und nackt und ungeheuer wunderbar
Wie ihn Baal einst liebte, als Baal war.
Bertolt Brecht
Vor einigen Tagen ging das Photo einer jungen Frau um die Welt: Fröhlich schaut die 22 jährige Marina Keegan in die Kamera. Ein gewöhnliches Bild einer ungewöhnlichen Frau.
Zwei Tage nach ihrem Uni-Abschluss stirbt die Yale-Absolventin bei einem Autounfall. Sie wird ihre bereits geschriebene Abschlussrede mit dem Titel „Das Gegenteil von Einsamkeit“ nicht mehr halten können. Diese macht seit dem tragischen Unglück die Runde im Internet. Besonders folgende, daraus entnommene Worte, bewegen die Internetgemeinde: „Wir sind so jung. Wir sind so jung. Wir sind 22 Jahre alt. Wir haben so viel Zeit.”
Dies ist kein Nachruf für Marina Keegan. Dies ist ein Aufruf an alle, die das hier lesen. Es ist ein Versuch, wenn auch ein kleiner, Marinas Botschaft zu verbreiten.
Viele Menschen sterben täglich an Hunger, an Aids, werden vergewaltigt, geprügelt, gedemütigt. Doch sie bleiben namenlos, haben keine Chance, sich Gehör zu verschaffen. Sie gehen aus der Welt, wie sie gekommen sind: Von der Masse unbeachtet. Wir wissen um das Elend in der Welt. Und auch wenn wir glauben, wir könnten nichts daran ändern, haben wir es denn je versucht? Jeder von uns als Individuum, nicht als Teil dieser schrecklich großen Masse (bei der das Wort selbst kaum beschreibt was sie eigentlich bedeutet, so viele sind wir mittlerweile) hat die Möglichkeit zum “Vita activa”, zum tätigen Leben. Und ich gehe sogar so weit, zu sagen, es ist nicht nur eine Möglichkeit, es ist unsere Pflicht, unser Leben zu gestalten.
Marina Keegan hatte begriffen, welch unglaubliches Glück sie hatte. Dass es nur sie selbst war, die ihr Schicksal bestimmen konnte. Sie hatte ihr Leben als Geschenk begriffen. Als ein Geschenk, welches es aktiv zu gestalten galt.
Ich frage Euch, liebe Leser: Wie wichtig ist Euch Euer Glück? Wie sehr seid Ihr bemüht, Euch selbst eine Stimme zu verleihen? Keiner wird kommen, sie Euch anbieten. Glück ist nie passiv. Das sollte jeder verstehen.
Es geht nicht um Religion. Es geht nicht um Gott. Es geht um Menschlichkeit. Und jeder von Euch ist aufgefordert, dieser ein Gesicht zu verleihen. Denn es ist nicht Euer letzter Herzschlag, der entscheiden wird über Euer Glück. Jeder einzelne Atemzug ist es, der entscheidet. Jeder Moment, den Ihr vergeudet mit Ärger, Wut und Frust, ist Euch genommen, ist ein Teil weniger des maximalen Glückes Eures Lebens.
Ihr, die Ihr beschenkt wurdet mit Eurem Leben, Ihr, die Ihr nicht krank seid, nicht leiden müsst: Verschafft Euch das Glück, nehmt es in Eure Hände! Seid dankbar, seid menschlich, seid nicht namenlos.
Wartet nicht auf den Moment, der kommen wird, Euch glücklich zu machen. Er ist da, er ist jetzt. Hört auf zu zögern und greift zu.
Ich bin Single. Und damit ein typischer Berliner. Es ist eben nicht leicht, neben dieser Stadt noch eine zweite Liebe zu pflegen. Und es ist verdammt nochmal schwer, einen Menschen zu finden, der “alles zulässt, zu nichts zwingt und alles verzeiht”, wie JM Stim diese Lebenswelt in “Hier ist Berlin” so treffend beschreibt.
Was bedeuten Gesellschaft und Mehrwert? Ist der mehr wert, der gesellschaftlichen Mehrwert schafft, indem er mehr konsumiert, bedrucktes Papier in ein künstliches System einbringt? 
Transparenz und
Am 22. September haben wir ja einen aus Funk und Fernsehen bekannten Schlafgast in der Nachbarschaft. Der